Base64 Encode
Text oder Daten blitzschnell in Base64 umwandeln – vollständig im Browser, ohne dass ein einziges Zeichen deiner Eingabe den Computer verlässt.
Was ist Base64-Kodierung?
Base64 ist ein Verfahren, das beliebige Binärdaten in einen Text aus 64 druckbaren ASCII-Zeichen umwandelt. Das Alphabet besteht aus A–Z, a–z, 0–9 sowie + und /. Drei Bytes Eingabe werden dabei stets zu vier Base64-Zeichen – die kodierte Ausgabe ist damit etwa 33 % größer als die Originaldaten.
- Universeller Standard nach RFC 4648
- Transportiert Binärdaten über text-basierte Kanäle
- Keine Verschlüsselung – nur eine andere Darstellungsform
Alles bleibt auf deinem Gerät
Die Kodierung läuft komplett in JavaScript direkt im Browser – dein Text wird zu keinem Zeitpunkt an einen Server gesendet. Ob API-Token, vertrauliche Konfigurationswerte oder persönliche Daten: du behältst die volle Kontrolle über deine Eingaben.
- Vollständig clientseitige Verarbeitung via
btoa() - Keine Logs, keine Cookies, kein Datentransfer
- Funktioniert auch offline nach dem ersten Laden
URL-Safe und MIME-Modus
Standard-Base64 verwendet + und /, die in URLs maskiert werden müssen. Der URL-Safe-Modus ersetzt diese durch - und _ – perfekt für JWT-Tokens, Querystrings oder Dateinamen. Der MIME-Modus bricht nach 76 Zeichen um und entspricht dem Standard für E-Mail-Anhänge (RFC 2045).
- URL-Safe: ideal für Web-Tokens und Querystrings
- MIME-kompatibel: für E-Mail- und Dateiübertragungen
- Ohne Padding: kompakteres Format für APIs
Typische Einsatzbereiche
Base64 begegnet dir im Entwickleralltag an überraschend vielen Stellen – von eingebetteten Bildern bis zu Authentifizierungs-Headern. Zu wissen, wie die Kodierung funktioniert, gehört zum Handwerkszeug jedes Webentwicklers.
- HTTP Basic Auth:
user:pass→ Base64 im Header - Data-URIs: Bilder direkt ins HTML oder CSS einbetten
- JWT-Payload und -Header lesen bzw. vorbereiten
Base64 in der Praxis: Varianten, Grenzen und Alternativen
Neben dem klassischen Base64-Alphabet (RFC 4648 §4) existieren verschiedene Varianten: Base64url (RFC 4648 §5) für URLs und Dateinamen, Base64 MIME (RFC 2045) mit Zeilenumbrüchen, und das seltenere Base85, das bei gleicher Information nur ~25 % Overhead erzeugt und z. B. in PDF und Git-Patches genutzt wird. Wichtig für Entwickler: btoa() im Browser akzeptiert nur Bytes im Latin-1-Bereich (0–255). Um Unicode-Strings korrekt zu kodieren, muss der String zunächst mit encodeURIComponent() in Prozent-Sequenzen umgewandelt werden, die dann als Latin-1-Bytes in btoa() passen. Genau das erledigt dieses Tool automatisch im UTF-8-Modus. In Node.js steht Buffer.from(str, 'utf8').toString('base64') zur Verfügung – einfacher und zuverlässiger.